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Einladung zur Gemeindeversammlung

Der Kirchenvorstand lädt herzlich ein zur diesjährigen Gemeindeversammlung am Sonntag, 3. Advent im Anschluss an den Gottesdienst. Er informiert über aktuelle Themen und zukünftige Projekte.

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Haben Sie ein Kalendertürchen verpasst?

Hier geht es zu den Kalendereintragungen ab dem 01. Dezember:

Lila Sandhasen Adventskalender

Gottesdienst mit den lila Sandhasen

Am 17.12.2017 ist es dann endlich wieder soweit: Wir erobern die Stephanskirche und feiern mit Ihnen Gottesdienst zum 3. Advent!

Kommen Sie vorbei, lernen Sie uns noch besser kennen und lassen Sie sich überraschen! Wir freuen uns auf Sie!

Stellenausschreibung

Gemeindepädagogin/Gemeindepädagogen (FH) oder Sozialpädagogin/Sozialpädagogen oder Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter mit gemeindepädagogischer Qualifikation (75 % Stelle, befristet bis 31. Dezember 2022) für die Tätigkeit in der Seniorenarbeit

in der Evang. Kirchengemeinde Bickenbach an der Bergstraße (55%) und 20%-igem Stellenanteil für die Arbeit im Dekanat Bergstraße. Der Dienstsitz ist in Bickenbach an der Bergstraße. Einige Informationen zu der vielseitigen und lebendigen Gemeinde und dem Dekanat sind im Internet unter www. ev-kirche-bickenbach.de und www.dekanat-bergstrasse.ekhn.de        zu finden. Wir möchten als Dekanat und Kirchengemeinde Seniorinnen und Senioren in ihren Lebensphasen als „Junge Alte“ bis „Hochbetagte“ begleiten. Entsprechend der unterschiedlichen Interessens- und Lebenslagen wünschen wir uns ein breit gefächertes und bedarfsgerechtes gemeindepädagogisches Angebot.

Ihre Aufgabenbereiche in der Kirchengemeinde sind:

– Leitung des Besuchskreises und Begleitung der Mitarbeitenden

– Besuche von Seniorinnen und Senioren in der Gemeinde, in den Seniorenzentren in Bickenbach und in Krankenhäusern

– Bereitschaft, Gottesdienste (mit besonderer Beauftragung) in den beiden Seniorenzentren in Bickenbach zu halten

– Mitwirkung bei der seelsorglichen Betreuung für Menschen in besonderen Lebenssituationen

– Förderung der ehrenamtlich Mitarbeitenden und fachliche Beratung

– Beratung von pflegenden Angehörigen und Unterstützung zur Selbsthilfe

– Initiierung und Begleitung von generationsübergreifenden Projekten

– Gestaltung von und Mitwirkung bei Angeboten der Spiritualität im Alltag

– Mitarbeit in den kirchlichen und Vernetzung mit den kommunalen Gremien zu Themen und Fragen der Senioren-Arbeit

– Öffentlichkeitsarbeit, Spendenaktionen, Beiträge im Gemeindebrief und auf der Homepage

Ihre Aufgabenbereiche im Dekanat Bergstraße sind:

– die Teilnahme und verantwortliche Mitarbeit bei den Treffen der Gemeindepädagoginnen /Gemeindepädagogen im Dekanat;

– die Planung, Durchführung und Auswertung von Veranstaltungen im Dekanat;

– die Planung, Durchführung und Auswertung von ausgewählten Projekten in Kirchengemeinden des Dekanates;

– die Vernetzung übergemeindlicher Angebote sowie die Beratung von Kirchenvorständen in Fragen der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren;

– Verantwortliche Mitarbeit in der AG-Demenz und Gewinnung von Mitarbeitenden für diese Aufgabe,

– Verantwortung für die Gestaltung und Pflege der Internetseite der AG-Demenz

– Mitarbeit in der Konferenz der regionalen Seelsorge im Dekanat

Das wünschen wir uns von Ihnen:

eine/einen engagierte/n, eigenverantwortlich arbeitende Mitarbeiterin/Mitarbeiter, die/der Freude hat an einer Zusammenarbeit mit den Kolleg/innen, den haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden in der Kirchengemeinde und im Dekanat und interessiert ist, eigene Kenntnisse, Fähigkeiten und Ideen einzubringen, um die gemeindepädagogische Arbeit kontinuierlich weiter zu entwickeln.

Das bieten wir:

– Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden

– ein Gemeindehaus mit großem und kleinem Saal

– ein eigenes, gut ausgestattetes Büro im Gemeindehaus

– ein landschaftlich reizvolles Lebensumfeld mit vielen Kultur- und Freizeitangeboten

Die Zugehörigkeit zur Evangelischen Kirche wird vorausgesetzt.

Die Vergütung erfolgt nach KDO.

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 15. Januar 2018 an das Evang. Dekanat Bergstraße, Ludwigstr. 13, 64646 Heppenheim

Nähere Auskünfte erteilen:

– Stellv. Dekan Pfr. Hermann Birschel, Tel.: 06252 673321

– Frau Heidrun Staab, Sekretariat des Dekanates,

Tel.: 06252 673310, Fax: 06252 673325, E-Mail: heidrun.staab.dek.bergstrasse@ekhn-net.de

Nikolaus-Aktion der Kirchengemeinde

  • RoBeNikolaus-Aktion 2017
  • RoBeNikolaus-Aktion 2017
  • RoBeNikolaus-Aktion 2017
  • RoBeNikolaus-Aktion 2017
  • ElBeNikolaus-Aktion 2017
  • ElBeNikolaus-Aktion 2017
  • ElBeNikolaus-Aktion 2017

Experten bestimmen das Fälldatum der Bäume für den Turm des Bickenbacher Gotteshauses

Von Claudia Stehle

BICKENBACH - Das Dachwerk der Bickenbacher Stephanskirche ist eines der wenigen Zeugnisse kirchlicher Bautätigkeit in der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs zwischen 1618 und 1648. Dies wurde vor Kurzem durch eine dendrochronologische Untersuchung im Rahmen der Erfassung historischer Holzkonstruktionen von Kirchen und Betsälen im Bereich der EKHN festgestellt.

Diesen Befund machte jetzt Andreas Fetzer vom Kirchengemeindevorstand öffentlich. „Untersucht wurden dabei durch ein Fachlabor im Auftrag des Baugutachters Hans-Hermann Reck (Wiesbaden) Bohrkerne von Hölzern, die dem originalen Abbund des Dachwerks zugehören“, sagt Fetzer. Bei zwei Proben handle es sich nachweislich um Tannenholz, die dritte Probe stamme dagegen von einer Fichte.

Von den zwei Tannenholzproben konnte eine sicher datiert werden. Beide Tannen sind zwischen 1576 bzw. 1558 bis in den Winter 1628/29 gewachsen, eine der Tannen wurde in diesem Winter gefällt, für die andere wird ebenfalls die Fällung, wenn auch mit Vorbehalt, auf diesen Winter datiert. Die Probe aus dem Fichtenbalken konnte nicht datiert werden.

„Das Ergebnis reicht aber den Experten aus, um die Entstehung des Turmdachs unserer Kirche auf die Zeit nach 1622 zuzuordnen“, sagt Fetzer. Das Holz ist offenbar nicht vor dem Einbau in den Kirchturm geflößt worden, da dafür jegliche Spuren fehlen, daher könne man annehmen, dass es aus der Region stamme. Diese Ergebnisse stehen in einem gewissen Widerspruch zur bisherigen Chronologie der Stephanskirche, wie Fetzer weiter berichtet. So wurde beim Bau der heutigen Kirche 1808/09 der vorhandene Westturm der Vorgängerkirche aus dem Ende des 15. Jahrhunderts beibehalten, dessen untere Geschosse spätgotische Formen aufweisen, während die oberen Geschosse einer späteren Bauzeit nach der Gotik zugeordnet werden.

Im Dreißigjährigen Krieg wurden in Bickenbach beim Rückzug der Mansfeldischen Truppen am Himmelfahrtstag 1622 sowohl die Kirche und das Pfarrhaus als auch an die 20 Wohngebäude in Brand gesteckt, vermutlich durch kroatische Truppen des katholischen Feldherrn Tilly. Dabei blieben die Außenmauern des Turms erhalten, sein Dach und der Glockenstuhl verbrannten jedoch, wie es zur Baugeschichte in der Dorfchronik „Bickenbach uffm Sand“ zu lesen ist. Schon im Folgejahr begannen die Bickenbacher mit dem Aufbau ihrer Kirche, der sich wegen fehlender finanzieller Unterstützung durch den durch die Kriegsfolgen geschädigten Landgrafen als Landesherrn hinzog.

Im Baubuch des Wilhelm Diehl wird zwar davon berichtet, dass die Kirche 1625 im Rohbau fertig- und der Turm wieder hergestellt worden sei. Diesen Angaben widersprechen nun aber die Ergebnisse der in diesem Sommer vorgenommenen Untersuchung der Turmhölzer, die für einen späteren Zeitpunkt um 1629 für die Herstellung des Turms und die Aufrichtung seines sehr steilen achtseitigen Zeltdachs sprechen. „Man sollte in diesem Zusammenhang einmal untersuchen, welchen Einfluss der damalige Bickenbacher Schultheiß Hans Quick, der zwischen 1627 und 1632 dieses Amt innehatte, möglicherweise auf den Bau der Kirche genommen hat“, regt Andreas Fetzer an und verweist auf Spenden wie Glocke und Kanzel, die Quick dieser Kirche zukommen ließ.

 

DER WOHLTÄTER

Der Bickenbacher Schultheiß Hans Quick war ein echter Wohltäter seiner Gemeinde. Nicht nur, dass er der Kirche eine Glocke und eine Kanzel gespendet hatte, sondern er übergab ihr in seinem Todesjahr zwei Kannen für die Kommunion und hinterließ testamentarisch eine Stiftung für die Bickenbacher Schule und die Armen in der Gemeinde.

Diese Stiftung überdauerte die Jahrhunderte. Erst die Geldentwertung nach dem Zweiten Weltkrieg führte 1962 zu ihrer Auflösung. An Hans Quick erinnert heute noch die Bickenbacher Grundschule, die nach ihm benannt ist. (steh)

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