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Gemeinschaft ma(h)l anders

Wir, das ist ein Hauskreis in unserer Kirchengemeinde, den es in unterschiedlicher Besetzung schon seit über  25Jahren gibt: Wir treffen uns regelmäßig einmal im Monat, um uns vorwiegend über Glaubensfragen
auszutauschen. Jede und jeder glaubt anders, hat andere Vor- und Einstellungen zum Thema christlicher Glaube.
Diese Vielfältigkeit ist das was wir gegenseitig als bereichernd empfinden und das uns gegenseitig in unserer Entwicklung weiterträgt. Diese Jahr haben wir uns intensiv mit dem Thema Abendmahl auseinandergesetzt und dieser Gottesdienst, der ja ganz offensichtlich anders ist, als das was wir üblicherweise so kennen, ist einfach gesagt das zusammengefasste, aber dennoch vorläufige Ergebnis dieser Auseinandersetzung mit dem 2ten Sakrament das wir als evangelische Christen kennen. Wir sind froh, dass sie alle dies mit uns heute teilen wollen.

Das diesjährige Reformationsjubiläum war eine zusätzliche Motivation diesen Gottesdienst vorzubereiten. Das 500 jährige Jubiläum soll ja nicht ausschließlich dazu dienen um zurückzuschauen, sondern soll auch Anlass sein nachvorne zu schauen und uns als Kirche und ganz konkret uns als Gemeinde vor Ort zu fragen was reformiert werden müsste. Das klingt provokativ, aber ohne christliches Leben immer wieder zu hinterfragen wird es auch keine Weiterentwicklung geben. Unser Ziel heute ist das Bewusstsein zu entwickeln und zu stärken, dass ein Abendmahl alternativ zu der bekannten monatlich gefeierten Form auch anders gefeiert und mit verschiedenen Schwerpunkten verbunden werden kann. Eines der bekannten Bücher von Pfr. Klaus Douglass – mittlerweile Referent für missionarisches Handeln und geistliche Gemeindeentwicklung in der EKHN heißt „Gottes Liebe feiern“. Und das wollen wir heute gemeinsam, das ist jedenfalls unser Ziel. Dabei haben wir die Urform der Abendmahlsfeier gewählt. Früher und das war die Regel noch bis vor 60 Jahren, wurde vornehmlich in privaten Räumen das Abendmahl gefeiert. Wir tun dies heute hier in Tischgemeinschaften, wo wir zusammen essen, trinken und uns untereinander austauschen.

Vielfalt verbindet im Kerbgottesdienst

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CiBZeit für Versöhnung
Zeit für Versöhnung

Ausstellung über Martin Luther und die Bedeutung des Buchdrucks im Museum in Bickenbach

BICKENBACH - Einen besonderen Beitrag zum diesjährigen Lutherjahr leistet das Bickenbacher Museum im Kolbschen Haus in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde. „Gott grüß die Kunst“ lautete der Titel dieser Präsentation zu Martin Luther und dem Buchdruck.

„Wir wollen damit auf die Bedeutung des im 15. Jahrhundert von Johannes Gutenberg entwickelten Buchdrucks auf die Anfänge des Protestantismus und die Verbreitung von dessen Schriften hinweisen“, sagen Renate und Bernd Knodel, die diese Ausstellung organisiert haben. Mit ihrer Idee sind die beiden an den Bickenbacher Geschichts- und Museumsverein herangetreten, wie dessen zweite Vorsitzende Margit Franz berichtet. Bernd Knodel, ein gelernter Drucker und Mitarbeiter des Druckmuseums Darmstadt, ist dabei ein ausgewiesener Fachmann für die Kunst des Drucks und des Buchdrucks.

Im Raum mit der Lehmstuckdecke kann der Besucher die Entwicklung der damals neuen Technik an Exponaten dazu nachvollziehen. So gibt es hier die Handgießinstrumente zur Herstellung der Lettern sowie das Setzregal mit den Setzkästen und einen bereits gesetzten Lebenslauf Martin Luthers, von dem sich die Gäste einen eigenen Abzug erstellen können.

Auch ein Modell der Hebelpresse Gutenbergs ist zu sehen, das vor Jahren Lehrlinge einer Darmstädter Druckerei hergestellt haben. Dazu gibt es Exponate zu Druckertraditionen wie das Gautschen der Gesellen nach bestandener Prüfung. „Damit sollen sie symbolisch vom Schmutz ihrer Lehrzeit befreit werden“, sagt Bernd Knodel.

Im Dachgeschoss des Kolbschen Hauses steht bei dieser Sonderausstellung der Reformator Martin Luther im Mittelpunkt in Verbindung mit der Verbreitung des Buchdrucks und seiner gedruckten Werke. Dazu haben die Ausstellungsmacher zahlreiche Bibeln aus unterschiedlichen Jahrhunderten und unterschiedlicher Herkunft erhalten. So werden mächtige Bibeln in den Vitrinen gezeigt, die an den Ausstellungstagen eigens für die Besucher aufgeschlagen werden.

Auch Familienbibeln aus dem Archiv des Museums selbst sind darunter. „Wir wollen in diesem Teil der Ausstellung darauf verweisen, welche Bedeutung dem Buchdruck gerade auch für Luthers Schriften und anderes protestantisches Schriftgut zukommt, da ohne diese neue Möglichkeit der auflagenstarken Verbreitung seiner Ideen und seiner Schriften der Protestantismus sich nicht so rasch hätte ausbreiten können“, sagen die beiden Ausstellungsmacher.

Sie zeigen neben den unterschiedlichen Bibeln auch Gesangbücher aus vielen Epochen, wie zum Beispiel die prächtigen Exemplare in Goldschnitt, die häufig Konfirmanden zum Geschenk gemacht wurden. Zu sehen sind gedruckte alte Land- und Pilgerkarten, Kinderbibeln, die Urkunden für die Konfirmanden sowie Beispiele für die Geschichte der Reformation in Hessen und auch in Bickenbach.

Von Claudia Stehle

·        ÖFFNUNGSZEITEN

Die neue Sonderausstellung im Bickenbacher Museum wird am Samstag, 2. um 15 Uhr mit Beiträgen des Flötenkreises der evangelischen Kirchen und Bewirtung durch deren Förderkreis eröffnet, Sie ist danach bis zum 5. November sonntags von 15 bis 17 Uhr zu sehen.

Sondertermine können telefonisch unter 06257/61883 oder 06257/64323 mit dem Geschichts- und Museumsverein verabredet werden. (steh)

Gemeinsames Segens-Wochenende „Segen sein – gesegnet sein“

Vom 10. November bis 12. November 2017 laden die Kirchengemeinde und der CVJM Bickenbach alle ein zu einem gemeinsamen Wochenende nach Herbstein im Naturpark Hoher Vogelsberg zu fahren. (www.cvjm-feriendorf.de) - Das Gelände bietet besonders für Kinder viele Attraktionen (Tiergehege, Bach, Seilbahn,…). Die Ferienhäuser (Familienbereich) sind für uns reserviert, so dass wir eine komfortable Unterkunft haben.
Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm rund ums Thema Se-gen. Als Referenten geben Barbara und Marcus Wehrstein, Gemeindebe-rater aus Griesheim (Weitere Informationen unter www.wehrstein-beratung.de) Impulse u.a. zu gesegneten Personen in der Bibel und kom-men mit uns interaktiv in Austausch. Es wird verschiedene Möglichkeiten zur Vertiefung geben, um über persönliche Segensgeschichten nachzu-denken. Außerdem werden Workshops angeboten zum Thema: Wo bin ich selbst ein Segen: In der Familie? Im Beruf? In der Gemeinde?
Natürlich feiern wir am Sonntag gemeinsam einen Segensgottesdienst, so dass jeder Segen persönlich und in der Gemeinschaft erleben kann.
Schon allein die Beschäftigung mit dem Thema Segen in verschiedenen Dimensionen mit Austausch und Aktivitäten ist sicher ein Erlebnis, doch es wird auch noch Zeit sein zum Singen, Spielen, Spazierengehen, Spaß ha-ben und um dabei generationsübergreifende Gemeinschaft zu genießen.

Den Kostenbeitrag für das Wochenende (30€ für Erwachsene; 25€ für Ju-gendliche/SchülerInnen/Studierende; Kinder unter 12 Jahren sind frei) überweisen Sie bitte auf das Konto des CVJM Bickenbach e.V.;
Verwendungszweck: MAWE 2017, (Name des Teilnehmenden)
IBAN: DE59 5086 1501 0000 1050 07, BIC: GENODE51ABH
Bank: Raiffeisenbank Nördliche Bergstraße eG Bickenbach

ANMELDUNG AB SOFORT BIS 10. September 2017 im Pfarrbüro

 

 

Reformation einfach erklärt - mit dem Playmobil-Luther

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