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AG Demenz Projekte

Die AG Demenz Nördliche Bergstraße lädt Sie ganz herzlich zu dem diesjährigen Vortrag „Das H in der Suppe“ nach Alsbach ein. Wir sind eine konfessionsübergreifende Arbeitsgruppe von haupt- und ehrenamtlichen Fachleuten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich regelmäßig im Evangelischen Gemeindehaus in Alsbach treffen. Wir befassen uns damit, wie die Belange von dementiell Erkrankten und ihren Angehörigen in der Region besser berücksichtigt werden können und arbeiten dazu eng mit dem Netzwerk Demenz vom Landkreis Darmstadt-Dieburg zusammen.

Eines unserer aktuellen Angebote ist der Gesprächskreis für Angehörige jeweils am 3. Donnerstag im Monat um 19:00 Uhr in Alsbach. Der Gesprächskreis ist wie eine Selbsthilfegruppe organisiert, die vom Austausch über die alltäglichen Herausforderungen und der Suche nach Lösungswegen lebt. Die Themen gehen über Wohnformen, Unterstützungsmöglichkeiten bis hin zum Umgang mit der Erkrankung.

Die Angebote und Projekte der AG Demenz werden im Auftrag des Ev. Dekanats Bergstraße von mir, Ute Blum, Gemeindepädagogin in der Seniorenarbeit, koordiniert.

Die Anmeldungen bitte ich deshalb an mich zu richten. Auch sonstige Anfragen, z.B. zur Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft, nehme ich gerne entgegen:

Ute Blum, Ev. Kirchengemeinde Bickenbach, Jugenheimer Str. 2,

Tel.: 06257 2340, E-Mail: ute.blum@ekhn.de Gemeindepädagogin Ute Blum

Frauenhilfe

Aus Archivaufzeichnungen der Evangelischen Kirchengemeinde Bickenbach von 1929 bis 1946

Klaus Lerch hat in dem von ihm erstellten Kirchen-Kalender Bickenbach unter anderem festgehalten, dass "im Jahre 1929 in der Bahnhofstraße 1 ein Kindergarten mit Schwesternstation neu gebaut und dieser auch für verschiedene Gemeindeaufgaben (Kirchenchor, Frauenhilfe u.a.) zur Verfügung steht. „ Aus dem Archiv unserer Ev. Kirchengemeinde haben wir entnommen, dass am 28.07.1929 die Grundsteinlegung für die "Kleinkinderschule" gelegt wurde, allerdings wurden keine Eintragungen gefunden, ob bzw. inwieweit die Ev. Frauenhilfe hier schon tätig war.

Erstmals macht Gustav Böckner (Gemeindepfarrer in Bickenbach von 1934 bis 1946) Aufzeichnungen über die Frauenhilfe.

Der Ev. Frauenverein (so die damalige Bezeichnung) zählte 170 Mitglieder, die sich im Sommer monatlich und im Winter wöchentlich in der Kleinkinderschule getroffen haben.

In Anbetracht der damaligen Einwohnerzahl in Bickenbach (1933) von 1.980 bei 561 Haushaltungen, ist dies eine beachtliche Anzahl an Mitgliedern. Viele Familien betrieben damals noch eine eigene Landwirtschaft, davon einige hauptberuflich und andere im Nebenerwerb. Dies erklärt den Wechsel der turnusmäßigen Treffen der Frauen von monatlich im Sommer (Feldarbeit!) auf wöchentlich im Winter. Für die Frauen boten diese Treffen die Möglichkeit, sich außerhalb der Familien im kirchlichen Raum zu betätigen und Gemeinschaft zu pflegen.

In den Jahren 1934 bis 1937 fanden Ausflüge, Adventsfeiern und auch große Treffen der Ev. Frauen des Dekanats statt. Am 30.08.1936 war beispielsweise ein solches Treffen in unserer Gemeinde. Damals waren 13 Frauenvereine mit über 300 Frauen vertreten. In welchen Räumlichkeiten dieses Treffen stattfand, ist nicht erwähnt. Angesichts der hohen Teilnehmerzahl wäre interessant, dies zu wissen.

Wegen "Raub der Kleinkinderschule" am 03.07.1939 durch die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt wechselte die Ev. Frauenhilfe für die stattfindenden Treffen in den kleinen Saal im "Hirsch". 

In den Kriegsjahren 1940 bis 1942 finden wir nur wenige Einträge: Im Frühjahr 1941 gab es ein Treffen der Frauenhilfe in der Ev. Kirche mit der Geschäftsführerin des Dekanats Zwingenberg. Am 20. April 1941 (1. Sonntag nach Ostern) wurden Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores Seeheim durch die Bickenbacher Frauenhilfe bewirtet. Der Seeheimer Kirchenchor gestaltete den Gottesdienst mit, da der eigene Kirchenchor wegen schwerer Erkrankung des Chorleiters ausfiel. Im August 1942 nahmen 30 Bickenbacher Frauen der Frauenhilfe an einem großen Frauen-Dekanats-Treffen in Bensheim teil.

1946 trat Pfr. Dr. Hild die Pfarrstelle in Bickenbach an. Pfr. Böckner verlässt Bickenbach Anfang August 1946. Mit seinem letzten Eintrag dankte Pfr. Böckner besonders der Frauenhilfe für die gute Zusammenarbeit. Fortsetzung folgt.

Renate Knodel und Gisela Felber

Viele Köche verderben nicht den Brei!

Das bewies die Kochgruppe der evangelischen Kirchengemeinde am Gründonnerstag nun schon zum dritten Mal, nach dem Motto „Der Mann lebt nicht nur vom Brot allein“.

Genau 60 Portionen Frankfurter Grüne Soße jeweils mit Kartoffeln und zwei Eiern standen bis nach dem Ende der Abendandacht bereit. Diese war ebenso von Mitgliedern der Männerkochgruppe gestaltet und durchgeführt worden. Vorab galt es unzählige Bündel der traditionellen Kräuter zu putzen, waschen und zerkleinern. Zudem mussten, historisch im großen Topf, 15 kg Kartoffeln und 120 Eier gekocht werden. Wer die Küche im Gemeindezentrum kennt, kann die logistische Spitzenleistung der sechs Köche erahnen.

Die Gemeindemitglieder hatten im Vorfeld die Möglichkeit, ihre Bestellung für dieses regionale Gericht aufzugeben, aber auch Kurzentschlossene gingen nicht leer aus.

Es galt ein empfohlener Richtpreis, der nach eigenem Ermessen aufgestockt werden konnte. Nach Abzug der Ausgaben wurde der Reinerlös in Höhe von 302€ dem „Verein Bickenbach ohne Grenzen“ für die Ukraine-Hilfe gespendet.

Viele Köche verderben zwar nicht den Brei – die Küche und der Saal des Gemeindezentrums bedurften nach dieser Aktion trotzdem einer etwas aufwändigeren Reinigung.

Aber kochende Männer bewältigen auch solche Aufgaben!

Wir können noch mehr als Grüne Soße und Abwasch. Interesse? Der nächste Kochabend findet am 13. Juni 2022 statt. Nähere Informationen gibt es bei Burkhard Merg, 06257-7386 oder Roderic Bechert, 06257-1460.

Konfi9 im Städel

Am Samstag, dem 02.04.2022, waren wir mit unserer Konfi-Gruppe und den Teamer:innen im Städelmuseum in Frankfurt. Als wir dort ankamen, hat uns David Schnell, Pfarrer für Stadtkirchenarbeit am Museumsufer, zuerst einmal etwas über das Gemälde „Das Opfer Abrahams“ des Malers Cornelis de Vos erzählt.

Danach sind wir in Kleingruppen eingeteilt worden und haben uns Kunstwerke aus unterschiedlichen Epochen angeschaut. 

Zum Schluss hat jede Gruppe sein ausgesuchtes Gemälde den anderen vorgestellt und ein bisschen was darüber erzählt.

Eine Gruppe hat das Bild „Hiob auf dem Misthaufen“ gewählt, das von Albrecht Dürer gemalt wurde. Hiob sieht erschöpft aus. Seine Haut hat kleine Risse von einer Hautkrankheit. Zur Linderung gießt ihm seine Frau Wasser über den Rücken. Im Hintergrund brennt ein Gebäude und eine Person läuft entsetzt davon. In der biblischen Geschichte wird erzählt, dass Gott und der Satan eine Wette über den gottesfürchtigen Hiob abgeschlossen haben.

Meine Gruppe hat sich für die Kunst der Gegenwart entschieden. In diesen Räumen gab es eine Menge an großartigen Gemälden. Nachdem wir uns ein bisschen umgesehen haben, hat uns das Bild „Barrier“ von Corinne Wasmuht am meisten angesprochen.

Die Malerin sammelte viele fotographische Vorlagen, die sie nach Motiven sortierte. Aus diesem Fundus stellte sie dann eine geklebte Collage her und fing an, diese auf Leinwand zu malen. Wir haben uns für dieses Bild entschieden, da es durch die vielen, bunten Farben sehr auffällig ist. Dennoch wirkt es eher hektisch. Interessant war, dass, je weiter wir vom Bild weggegangen sind, desto mehr Details konnten wir erkennen. 

Nova Rückert

Spendenaufruf Ukraine-Hilfe

Die Bickenbacher Initiative dankt ganz herzlich für die bisher auf dem Konto von „Bickenbach ohne Grenzen“ eingegangenen Spenden für das Kinderkrankenhaus in Lemberg in Höhe von 21.045,00 € (Stand 09.05.2022). Bereits am 11.03.2022 hat die erste Lieferung von medizinischem Gerät und Medikamenten für rund 5.000€ Bickenbach verlassen! Die Fotos dokumentieren die Ankunft in Lviv nur wenige Tage später. Wie sich herausgestellt hat, ist die kostengünstige Beschaffung des Materials, zunächst über die Johanniter/die Apotheke in Bickenbach und jetzt über den ASB, nicht einfach, da die Bundesregierung die Restbestände der Großhändler aufgekauft hat. Wir gehen aber davon aus, dass in nächster Zeit eine zweite Lieferung zustande kommen wird, inklusive Sachspenden aus der katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius.

Sie können auch weiterhin spenden an:                                                                                          Bickenbach ohne Grenzen e.V. Sparkasse Darmstadt                                                                  IBAN: DE 32 5085 0150 0125 0529 40                                                                    Verwendungszweck: Ukraine-Hilfe 2022 

Pfarrerin Andrea Thiemann

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Jahreslosung 2022

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