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Festliche Unterzeichnung der Hospiz-CHARTA

Am Sonntag, dem 04.07.2021, ist die Evangelische Kirchengemeinde Bickenbach der „CHARTA zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ beigetreten.

Zu dem Festakt der CHARTA-Unterzeichnung sind Gemeindemitglieder und externe Gäste gekommen, die im Verlauf der Veranstaltung miteinander in Austausch kommen konnten.

Die Veranstaltung wurde um 10:00 Uhr mit einem einfühlsamen thematischen Gottesdienst von Pfarrerin Andrea Thiemann eingeleitet. Nach einer schwungvollen musikalischen Überleitung von Michael Weisbarth und Raphael Thiemann begann um 11:00 Uhr der informative Teil zur Hospiz- und Palliativcharta. Aus dem Kirchenvorstand berichtete der Vorsitzende Dr. Niels Peter Thomas von dem Prozess, den die Mitglieder über einen längeren Zeitraum gegangen waren, bis es zu dem „Ja“ zur Charta kam. Viele Aspekte von Selbstbestimmung am Lebensende, von Vorsorge und Fürsorge, wurden im Vorfeld gemeinsam diskutiert, um sie in eine persönliche und gesellschaftliche Debatte einzuordnen.

Durch den Gastbeitrag von Christof Riffel, Palliativmediziner am Klinikum Darmstadt, konnten die Gäste unmittelbar von den Werten und Möglichkeiten erfahren, die die Palliativmedizin gemeinsam mit Palliativpflege und hospizlicher Begleitung bereithält – sowohl stationär als auch ambulant!

Zuhause sterben zu können, ist der Wunsch vieler Menschen, das bestätigte Frau Birgit Schneider, Koordinatorin vom Hospizverein Pfungstadt und nördliche Bergstraße e.V. in ihrem Redebeitrag. Ihre Arbeit und die der ehrenamtlichen Hospizbegleiter*innen orientiert sich an den Wünschen der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Hospizdienst und die Möglichkeit zu einem längerfristigen Kennenlernen kommen diesem Anspruch sehr entgegen.

Nach der offiziellen Charta-Unterzeichnung der Evangelischen Kirchengemeinde Bickenbach als „Institution“ wurden noch zwei offizielle Grußworte gesprochen und es gab einen kleinen Sektempfang.

Pfarrerin Silke Bienhaus sprach nicht nur als Stellvertretende Dekanin des Dekanats Bergstraße, sondern auch als Klinikseelsorgerin mit mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen. Bürgermeister Markus Hennemann hob die gesellschaftliche Verantwortung für schwerstkranke und sterbende Menschen hervor, die die inzwischen 2.405 institutionellen Unterstützer der Charta in Deutschland mit ihrer Unterschrift übernehmen.

Ute Blum Gemeindepädagogin

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Zum Vormerken:

Am 14.10.2021 von 14:00 – 18:00 Uhr wird ein „Letzte-Hilfe-Kurs“ vom Hospizverein Pfungstadt und nördliche Bergstraße e.V. in Kooperation mit „Raum für Frauen“ und der Ev. Kirchengemeinde Bickenbach im Gemeindesaal, Darmstädter Str. 43 in Bickenbach angeboten.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Voranmeldungen nehmen wir im Gemeindebüro, Tel. 06257 2220
oder kirchengemeinde.bickenbach@ekhn.de, entgegen.

Glocken rufen ökumenisch zum Gebet - jetzt auch in Bickenbach

RoBeGlocken
Die Bickenbacher Glocken

Normalerweise rufen die Glocken Gläubige zum Gottesdienst, jetzt rufen sie in der Coronakrise jeden Tag zum gemeinsamen Gebet. Das Bistum Limburg, das Bistum Mainz und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau empfehlen ein gemeinsames Geläut für maximal fünf Minuten, täglich um 19.30 Uhr. Ziel ist es, in der Kontaktsperre ein hörbares Zeichen der christlichen Gemeinschaft, des gegenseitigen Trosts und der Ermutigung in der Öffentlichkeit zu setzen.

Alle sind eingeladen, in dieser Zeit auch eine Kerze ins Fenster zu stellen. Für das Abendgebet gibt es verschiedene Vorschläge, die für ein Gebet genutzt werden können. Gläubige können beispielsweise ein Vater Unser beten, die vorgeschlagenen Gebete zur Corona-Krise sprechen, die Vorschläge zu Gebetszeiten der Kirchen nutzen oder aber auch ganz einfach für Menschen bitten, die ihnen lieb sind, die krank sind oder die in dieser schwierigen Zeit in Krankenhäusern arbeiten. Dazu sind kurze Texte für zuhause bei den Gemeinden und online erhältlich.

Inzwischen haben sich seit Beginn der Coronakrise in den Gebieten der beteiligten Kirchen – wie bundesweit auch - ganz unterschiedliche Läute-Traditionen zu unterschiedlichsten Zeiten herausgebildet. Wenn sie sich vor Ort - am Besten in regionaler und ökumenischer Verbundenheit – bereits bewährt haben, können sie gerne beibehalten werden.

Quelle: ekhn.de

Hier finden Sie Informationen zum Kirchenjahr, sowie zu Fest- und Gedenktagen

Fest- und Gedenktage

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