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Ewigkeitssonntag

Am Sonntag, dem 24. November, gedenken wir der Verstorbenen des vergangenen Jahres in besonderer Weise.

In Gottesdiensten in der Kirche um 10:00 Uhr und 17:00 Uhr werden die Verstorbenen vorgelesen und
eine Kerze für sie angezündet.

Bitte melden Sie sich frühzeitig für einen der beiden Gottesdienste im Gemeindebüro (Tel. 2220) an!

Workshop „Mitfühlende Kommunikation“

Referent Pfr. Klaus-Willi Schmidt (Supervisor & Familientherapeut)
Wo: CVJM Jugendzentrum, Karl-Marx-Straße 1, 64404 Bickenbach
Wann: Samstag den 7.11.2020 von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Zielgruppe: besonders geeignet für Personen die im privaten, beruflichen und / oder ehrenamtlichen Bereich immer wieder mit Konfliktsituationen konfrontiert werden.
Anmeldung: Formlose Anmeldung bis zum 31.10.2020 bei klaus.groth@CVJM-bickenbach.de, Tel.:06257/62724 burkhard.merg@freenet.de, Tel.: 06257/7386
kirchengemeinde.bickenbach@ekhn.de, Tel.: 06257/ 2220
Teilnahmegebühr: Freier Eintritt nach Anmeldung, Spende erbeten (25€) Der Erlös kommt dem CVJM Projekt JUZEPLUS+ zugute.
Verpflegung: Getränke und ein kleines Mittagessen werden angeboten
Bedingungen: Der Workshop wird unter Hygieneschutzbedingungen erfolgen. Maskenpflicht + Einhaltung der Abstandsregel

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KV-Wahl 13. Juni

... oder was Kirchenvorsteher*innen bewegt

Liebe Gemeinde, ich habe einen Traum:

Für die Wahl im nächsten Jahr gelingt es uns, deutlich mehr Kandidatinnen und Kandidaten zu finden, als Mitglieder im neuen Kirchenvorstand gebraucht werden. Die Wahlliste ist lang und bildet das ganze Spektrum unserer Gemeinde ab. Die Wahlbeteiligung ist auf einem Rekordhoch und ein neuer Kirchenvorstand geht motiviert an die Arbeit, unsere Gemeinde in Bickenbach zu gestalten und zu leiten.

Das muss kein Traum bleiben, denn wir alle haben die Wahl!

Vor etwa sechs Jahren habe ich mich auf dieses Abenteuer eingelassen, nicht nur zu wählen, sondern auch, mich wählen zu lassen – trotz einiger Zweifel, ob ich neben Beruf und Familie der Verantwortung im Kirchenvorstand gerecht werden kann. Ich habe auch kritisch bedacht, kein gebürtiger Bickenbacher zu sein und erst relativ kurz in der Gemeinde zu wohnen.

 Meine Erkenntnis ist:

Es lohnt sich immer, gemeinschaftliches Leben mitzugestalten! Daher möchte ich für die nächste Wahl besonders diejenigen einladen, die auch gelegentlich zweifeln: zum Beispiel, ob ihr Erfahrungshintergrund für einen Kirchenvorstand ausreicht. Niemand ist zu jung, zu alt, zu unerfahren oder zu neu in Bickenbach, um sich zur Wahl zu stellen. Jeder und jede kann auf seine oder ihre Weise etwas beitragen und die Perspektive unserer Gemeinde bereichern. Auf diese Vielfältigkeit freue ich mich am meisten für die nächste Wahlperiode!

Ich habe es nicht bereut!

In den letzten fünf Jahren konnte ich mit engagierten Menschen an spannenden Projekten arbeiten. Wer mehr darüber erfahren möchte, ist herzlich eingeladen!

Mit besten Grüßen und Gottes Segen

Dr. Niels Peter Thomas, Vorsitzender

 

 

KGMKV-Wahl
KV-Wahl

Hauskreis Rundgang mit Pfr. i.R. Joachim Dietermann über den jüdischen Friedhof in Alsbach

Jeder Ort, mag er noch so klein sein hat einen Friedhof der meist neben der Kirche liegt, das kennen wir alle. Dass es ganz in der Nähe von Bickenbach einen der größten jüdischen Landfriedhöfe in Hessen gibt ist vielen Menschen aber unbekannt. Die Rede ist von dem Jüdischen Friedhof in Alsbach. Unter der fachkundigen Begleitung von Pfr. i.R. Joachim Dietermann hat unser Hauskreis am 16.9.2020 einen kleinen Rundgang über den Friedhof unternommen.

Für Friedhöfe (christliche) gibt es im allgemeinen Sprachgebrauch viele Namen und Bezeichnungen, z.B. Gottesacker, Totenacker, Kirchhof oder ganz nüchtern Begräbnisstätte. Das gleiche gilt auch für jüdische Friedhöfe. Im Hebräischen werden sie Haus der Ewigkeit (Beth Olam), Haus des Lebens (Beth ha Chaim) oder einfach Gutort (Maqom tov) genannt. Es ist daraus abzulesen, dass mit der letzten Stätte für unsere toten Körper im Judentum etwas sehr positives verbunden wird. Am Grab gibt es keine Unterschiede mehr zwischen den Menschen, unabhängig davon welcher Religion der Verstorbene anhing oder auch nicht. Tot ist tot und doch ist da so viel Hoffnung und Zuversicht was Jüdinnen und Juden mit einem Ort der „Haus des Lebens“ genannt verbinden.

Beim Rundgang über den Friedhof lernten wir einiges über die mehr als 400- jährige Geschichte. Seine Popularität verdankte er seinerzeit dem Umstand, dass dort der berühmte Rabbiner Samuel Bacharach begraben wurde. Nach einem Juden-Pogrom in Worms musste er nach Gernsheim fliehen, lebte und starb dort in der Verbannung. Vielen Juden war das Anlass genug um sich daraufhin auch dort begraben zu lassen. Gemäß dem jüdischen Glauben sind die Gräber für die „Ewigkeit“ gedacht und sollten unverändert verbleiben, bis nach dem Eintreffen des Messias die Toten auferstehen. Das ist der Grund, warum jüdische Gräber nicht aufgelöst und wiederbelegt werden. Das Ende des Friedhofs wurde wiederum durch ein Pogrom eingeleitet. Im November 1938 wurden von NS Fanatikern viele Grabmale zertrümmert und das Totenhäuschen gesprengt. Die Überreste sind noch heute in der Nähe des damaligen Zugangs auf der Ostseite des Areals zu sehen. Die letzte Beerdigung fand im Jahr 1941 statt. Nach der NS Zeit wurde der Friedhof wieder hergerichtet und weit über 2000 Gräber erfasst. Soweit möglich wurden die Inschriften der Grabsteine entziffert, um die Namen der Verstorbenen und den Grabspruch zu identifizieren - ein bemerkenswerter Akt gegen das Vergessen.

Rückseite eines Grabsteins mit 2 segnenden Händen – hier liegt ein Angehöriger der Kohanim begraben.

Neben den vielen Informationen die wir bei dem Rundgang erhielten hat uns vor allem auch die besondere Atmosphäre welche an diesem Ort wahrnehmbar ist beeindruckt. Eine Ruhe die zwischen der Frankfurt - Heidelberg Bahntrasse und der B3 so nicht zu erwarten war.

Wir bedanken uns bei Pfr. i.R. Dietermann für die Begleitung.

Burkhard Merg

Unsere Kirche ist offen für Sie

Leider haben wir bedingt durch die Corona-Pandemie die Anzahl der Gottesdienstteilnehmer auf ein Minimum reduzieren müssen. Der Kirchenvorstand hat beschlossen, dass wir Ihnen zusätzlich die Möglichkeit geben, die Kirche freitags und samstags für Einzelgebete zu nutzen.

Wir öffnen zusätzlich die Kirche freitags und samstags von 17:00 bis 18:00 Uhr für Sie.

Bitte beachten Sie die Corona-Etikette

 

Wegen Konfiunterricht bleibt an diesem Freitag leider die Kirche geschlossen:

30. Oktober

Seit Sonntag, dem 10. Mai, feiern wir wieder Gottesdienste in der Kirche!

Wie gewohnt beginnt der Gottesdienst um 10:00 Uhr. Etwas ungewohnt wird das Procedere sein, dass notwendig ist, um die Corona-Etikette zu wahren. Die Vorgaben unserer Regierung und der Kirchenleitung geben uns Leitlinien vor, die wir gemeinsamen umsetzen wollen. Hier finden Sie den "Fahrplan", der ein sicheres Kommen und Gehen für Sie und die anderen Gottesdienstbesucher ermöglicht.

Glocken rufen ökumenisch zum Gebet - jetzt auch in Bickenbach

RoBeGlocken
Die Bickenbacher Glocken

Normalerweise rufen die Glocken Gläubige zum Gottesdienst, jetzt rufen sie in der Coronakrise jeden Tag zum gemeinsamen Gebet. Das Bistum Limburg, das Bistum Mainz und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau empfehlen ein gemeinsames Geläut für maximal fünf Minuten, täglich um 19.30 Uhr. Ziel ist es, in der Kontaktsperre ein hörbares Zeichen der christlichen Gemeinschaft, des gegenseitigen Trosts und der Ermutigung in der Öffentlichkeit zu setzen.

Alle sind eingeladen, in dieser Zeit auch eine Kerze ins Fenster zu stellen. Für das Abendgebet gibt es verschiedene Vorschläge, die für ein Gebet genutzt werden können. Gläubige können beispielsweise ein Vater Unser beten, die vorgeschlagenen Gebete zur Corona-Krise sprechen, die Vorschläge zu Gebetszeiten der Kirchen nutzen oder aber auch ganz einfach für Menschen bitten, die ihnen lieb sind, die krank sind oder die in dieser schwierigen Zeit in Krankenhäusern arbeiten. Dazu sind kurze Texte für zuhause bei den Gemeinden und online erhältlich.

Inzwischen haben sich seit Beginn der Coronakrise in den Gebieten der beteiligten Kirchen – wie bundesweit auch - ganz unterschiedliche Läute-Traditionen zu unterschiedlichsten Zeiten herausgebildet. Wenn sie sich vor Ort - am Besten in regionaler und ökumenischer Verbundenheit – bereits bewährt haben, können sie gerne beibehalten werden.

Quelle: ekhn.de

Hier finden Sie Informationen zum Kirchenjahr, sowie zu Fest- und Gedenktagen

Fest- und Gedenktage

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