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Viele Köche verderben nicht den Brei!

Das bewies die Kochgruppe der evangelischen Kirchengemeinde am Gründonnerstag nun schon zum dritten Mal, nach dem Motto „Der Mann lebt nicht nur vom Brot allein“.

Genau 60 Portionen Frankfurter Grüne Soße jeweils mit Kartoffeln und zwei Eiern standen bis nach dem Ende der Abendandacht bereit. Diese war ebenso von Mitgliedern der Männerkochgruppe gestaltet und durchgeführt worden. Vorab galt es unzählige Bündel der traditionellen Kräuter zu putzen, waschen und zerkleinern. Zudem mussten, historisch im großen Topf, 15 kg Kartoffeln und 120 Eier gekocht werden. Wer die Küche im Gemeindezentrum kennt, kann die logistische Spitzenleistung der sechs Köche erahnen.

Die Gemeindemitglieder hatten im Vorfeld die Möglichkeit, ihre Bestellung für dieses regionale Gericht aufzugeben, aber auch Kurzentschlossene gingen nicht leer aus.

Es galt ein empfohlener Richtpreis, der nach eigenem Ermessen aufgestockt werden konnte. Nach Abzug der Ausgaben wurde der Reinerlös in Höhe von 302€ dem „Verein Bickenbach ohne Grenzen“ für die Ukraine-Hilfe gespendet.

Viele Köche verderben zwar nicht den Brei – die Küche und der Saal des Gemeindezentrums bedurften nach dieser Aktion trotzdem einer etwas aufwändigeren Reinigung.

Aber kochende Männer bewältigen auch solche Aufgaben!

Wir können noch mehr als Grüne Soße und Abwasch. Interesse? Der nächste Kochabend findet am 13. Juni 2022 statt. Nähere Informationen gibt es bei Burkhard Merg, 06257-7386 oder Roderic Bechert, 06257-1460.

KGMSpendenaufruf
Spendenaufruf

Abschlussgottesdienst Konfi 4

Am Sonntag, dem 20.02.2022, wurde der Abschlussgottesdienst der beiden Konfi 4 – Gruppen der Jahrgänge 2021 und 2022 in der Stephanskirche in Bickenbach gefeiert. Insgesamt waren es 23 von eigentlich 26 Mädchen und Jungs, welche sich schon an den Tagen zuvor ein paar tolle Dinge für diesen Gottesdienst überlegt hatten.

Doch erstmal gab es wie üblich ein Orgelvorspiel und alle Anwesenden wurden von der Pfarrerin Andrea Thiemann begrüßt. Es wurden viele Lieder gesungen, zu welchen ein paar der Kinder allen anderen Bewegungen vormachten. Zudem sprachen ein Junge und ein Mädchen abwechselnd Psalm 36, der im Roten Gesangbuch unter der Nummer 719 zu finden ist.

Drei Mädchen erzählten abwechselnd eine Geschichte über einen kleinen Fisch, der wissen wollte, wo das Meer ist. Wie der Fisch das Wasser um sich herum zuerst gar nicht wahrnimmt, aber es dennoch zum Überleben braucht, brauchen wir Gott um uns, auch wenn wir ihn nicht sehen können!

Dann stellte sich ein Junge neben dem Altar an das Mikrofon und erzählte von dem Ausflug der Konfi - Gruppe in das Bibelhaus Erlebnismuseum in Frankfurt. Danach las ein anderes Mädchen die Geschichte über Jesus und seine Jünger vor, die mit einem Boot raus auf den See Genezareth gesegelt waren. Passend zu der Lesung spielten andere neben ihr die Szenen nach. In der Geschichte kam es zu einem furchtbaren Sturm. Um das deshalb unruhige Meer darzustellen, nahmen sich die Kinder ein großes blaues Tuch und schwangen es, während die restlichen 4. und 5. Klässler*innen mit den Füßen stampften, um die Situation zu verdeutlichen. Mit einem lauten Schrei bezwang Jesus die Naturgewalten!

Nachdem dies geschehen war, sprachen alle zusammen ein alternatives Glaubensbekenntnis. Nach einem weiteren Lied „Abraham, verlass dein Land“ kam auch schon das nächste Schauspiel. Diesmal ging es um Isaak und die Vorhersage seiner Geburt durch drei Männer. Sara, die Mutter Isaaks, stellte eines der Mädchen mit einem Kopftuch und einem Kleid dar und seinen Vater Abraham ein Junge mit Gewand und einer Kopfbedeckung. Die Männer wurden von drei Jungen gespielt, die ebenfalls passend zu ihren Rollen verkleidet waren. Während sie die Szene nachstellten, wurde diese von einem weiteren Mädchen vorgelesen.

Im Anschluss wurde das Lied „Vergiss es nie. Du bist Du“ gesungen. Jede/r bekam eine Urkunde zum Abschluss von Konfi4 und durfte seine selbstgemachte Taufkerze anzünden und auf den Altar stellen. Währenddessen lasen abwechselnd eine Teamerin und ein Teamer den Taufspruch des Kindes vor. Danach wurden ein Fürbittengebet und das Vaterunser gesprochen und ein Segenslied gesungen. Gegen Ende las einer der Jungen noch die Abkündigungen für die nächste Woche vor und dankte für die Kollekte. Zum Schluss stellten sich alle vor, die bei den Konfi 4-Gruppen geholfen hatten, die Pfarrerin sprach den Segen und es gab, wie immer, noch ein Orgelnachspiel.

Lilly Schneider

Einladung zum Gedenkgottesdienst am 21. Mai 2022

„Du lebtest nur im Schutz warmer Dunkelheit,

uns entrissen bist du dem Licht

vielleicht näher als wir ahnen“,

 

so lautet der Text auf dem Stein, um den wir uns zum Gedenken und an den Gräbern versammeln. Wie in den vergangenen Jahren möchten wir Sie herzlich einladen zu unserem ökumenischen Gottesdienst für „Kinder, denen das Licht dieser Welt verborgen blieb“.

„Gott zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen“, so heißt es in Psalm 147,4. 

Mit einem Gottesdienst werden wir am 21. Mai um 11.00 Uhr in der Friedhofskapelle beginnen und uns anschließend am Grabfeld versammeln. Das gemeinsame Gedenken am 21. Mai ist ein Angebot an alle Eltern in der Region, deren Kind tot geboren wurde. Auch Geschwister, Großeltern und andere Menschen, die sich mit den Trauernden verbunden fühlen oder selbst Traurigkeit über einen Verlust spüren, sind eingeladen. Sie dürfen erleben, dass sie in ihrer Lebenssituation nicht alleine sind und dass es einen Ort gibt, der ihrer Trauer Raum lässt.

Die Bestattung von Kindern unter 500 Gramm ist gesetzlich nicht verpflichtend. Trotzdem können Eltern, die es wünschen, ihr Kind auf dem Heppenheimer Grabfeld beisetzen lassen. Für Andere bietet der Gedenkstein einen Ort der Erinnerung.

 

Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Pfarrerin Steffi Beckmann und Pastoralreferent Dr. Bernhard Deister, Klinikseelsorge am Kreiskrankenhaus Bergstraße, eine Einrichtung des Universitätsklinikums Heidelberg.

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Jahreslosung 2022

Glocken rufen ökumenisch zum Gebet

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Die Bickenbacher Glocken

Normalerweise rufen die Glocken Gläubige zum Gottesdienst, jetzt rufen sie in der Coronakrise jeden Tag zum gemeinsamen Gebet. Das Bistum Limburg, das Bistum Mainz und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau empfehlen ein gemeinsames Geläut für maximal fünf Minuten, täglich um 19.30 Uhr. Ziel ist es, in der Kontaktsperre ein hörbares Zeichen der christlichen Gemeinschaft, des gegenseitigen Trosts und der Ermutigung in der Öffentlichkeit zu setzen.

Alle sind eingeladen, in dieser Zeit auch eine Kerze ins Fenster zu stellen. Für das Abendgebet gibt es verschiedene Vorschläge, die für ein Gebet genutzt werden können. Gläubige können beispielsweise ein Vater Unser beten, die vorgeschlagenen Gebete zur Corona-Krise sprechen, die Vorschläge zu Gebetszeiten der Kirchen nutzen oder aber auch ganz einfach für Menschen bitten, die ihnen lieb sind, die krank sind oder die in dieser schwierigen Zeit in Krankenhäusern arbeiten. Dazu sind kurze Texte für zuhause bei den Gemeinden und online erhältlich.

Inzwischen haben sich seit Beginn der Coronakrise in den Gebieten der beteiligten Kirchen – wie bundesweit auch - ganz unterschiedliche Läute-Traditionen zu unterschiedlichsten Zeiten herausgebildet. Wenn sie sich vor Ort - am Besten in regionaler und ökumenischer Verbundenheit – bereits bewährt haben, können sie gerne beibehalten werden.

Quelle: ekhn.de

Hier finden Sie Informationen zum Kirchenjahr, sowie zu Fest- und Gedenktagen

Fest- und Gedenktage

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