Menu
Menü
X

Corona bedingt entfällt die für den 1. Advent, am 29.11.2020, geplante Gemeindeversammlung zur Kirchenvorstandswahl am 13. Juni 2021 im Anschluss an den  Gottesdienst.

Die Vorstellung der neuen Kandidat*innen wird im Frühjahr nachgeholt. Selbstmeldungen und Vorschläge zur Kandidatur werden sehr gerne aufgenommen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Fruit TreeFruit Tree
Fruit Tree

Geschenkidee: Fröhliche Weihnachten hier und in Haiti

Haiti zählt zu einem der ärmsten Länder der Welt. Naturkatastrophen und eine schwierige politische Lage werfen das Land immer wieder zurück.
Unsere Gemeinde hilft schon seit einiger Zeit durch Spenden zu Gunsten von fruit tree e.V. anlässlich Kasualien einem kleinen Projekt im Südosten Haitis. Unsere Partner arbeiten dort bereits seit vielen Jahren und unterstützen die Be-völkerung in ihrer Entwicklung v.a. auch durch Bildungsprogramme.

Unterstützen auch Sie Familien in Haiti durch ein Geschenk-Zertifikat als Weihnachtsgeschenk der besonderen Art:
- „krumme Dinger“ – Bananen-Setzlinge – 5 €
- „Gesundes Getreide“ – eine Galone Saatgut (Hirse-Samen) – 5 €;
- „Brauner Genuss“ – eine Steige (10 Setzlinge) Kaffee- oder Kakaopflanzen – je 5 €;
- „Schokochino“ – Kaffee- und Kakao Kombipaket – 10 €;
- „Pflanz- und Saatvergnügen“ – Bananen, Hirse, Kaffee- und Kakao – 20€;
- „Kleines Gemecker“ – eine Ziege – 75€;
- „großes Glück“ – eine Kuh – 500€;

Gern stellt Ihnen fruit tree e.V. Ihr persönliches Geschenk-Zertifikat aus, das Sie symbolisch an Ihre Lieben verschenken können oder als Erinnerung an eine gute Tat. Dank Ihrer Spende verbessern Sie die Lebensumstände einer Familie in Haiti nachhaltig.

Bitte überweisen Sie Ihre Spende an:
Fruit tree e.v. - Volksbank Darmstadt - IBAN: DE44 5089 0000 0058 5553 04
BIC: GENODEF1VBD - Verwendung: [Titel] – Weihnachtsaktion 2020 Haiti
Natürlich können wir Ihnen auch eine Spendenquittung ausstellen. Dazu melden Sie sich bitte im Gemeindebüro oder schreiben eine Email an info@fruit-tree.de

Nachruf für Klaus Lerch, gest. am 15. Okt. 2020

Am Donnerstagabend, den 15. Oktober 2020, ist Klaus Lerch im Alter von 88 Jahren verstorben. Über viele Jahrzehnte hat er sich in unserer Kirchengemeinde leidenschaftlich engagiert, davon alleine 35 Jahre im Kirchenvorstand. Als ehrenamtlicher Vorsitzender hat er über 20 Jahre maßgeblich die Geschicke unserer Gemeinde geprägt. In dieser Zeit taten vier Gemeindepfarrer ihren Dienst. Es wurde das heutige Pfarrhaus in der Jugenheimer Straße gebaut (1969/70), das alte Pfarrhaus zum Gemeindezentrum umgebaut (1974), zwischen 1977 und 1992 schrittweise die Kirche (Innenraum, Dach, Dachstuhl, Turmhaube, Kirchenuhr, Außengebäude) saniert und eine neue Orgel eingeweiht. Die vielen Bauaktivitäten beanspruchten viel Zeit, entsprachen aber auch seiner Profession als Bauingenieur. 1991 war er Mitinitiator bei der Gründung des ökumenischen Arbeitskreises „Zusammenarbeit der Christen in Bickenbach“ (CiB). Dieser lag ihm besonders am Herzen. Im Kirchenchor, in dem er bis ins hohe Alter mitsang, und im regelmäßigen Gottesdienstbesuch fand er sein Zuhause in der Gemeinde. Mit der Kraft, die er daraus schöpfen konnte, seinen Ideen und seiner Lebenszeit hat er sich ehrenamtlich über so viele Jahre in unserer Kirchengemeinde eingebracht, dass ihm dafür ein ganz besonderer Dank in Bickenbach gebührt.

Einer seiner Maximen war, mit Menschen in Dialog zu treten, vorzugsweise mit einem Thema, das einen Inhalt und einen Rahmen vorgab. Man konnte sich mit ihm gut austauschen, aber auch kontrovers diskutieren. Er hatte seine Standpunkte und vertrat diese auch. Das war gelegentlich unbequem, ärgerte vielleicht auch sein Gegenüber, für mich war er aber damit besonders authentisch und auch liebenswert. Der bekannte Religionsphilosoph Martin Buber schrieb in seinem Hauptwerk „Ich und Du“ folgendes: „Beziehung ist Gegenseitigkeit“. An zwischenmenschlichen Beziehungen, die sich gegenseitig bereichern, war Klaus Lerch nicht nur gelegen, er versuchte sie auch zu fördern und gute Voraussetzungen dafür zu schaffen. Die Beziehung zu ihm wird uns unvergessen sein. Sie hat nicht nur mich beeinflusst und geprägt.

Bis zuletzt versuchte er seine Selbstbestimmung trotz zunehmender Krankheit aufrecht zu erhalten. Es fiel ihm schwer los zu lassen, was ihm einmal wichtig war. Dass es ihm jetzt geschenkt wurde los lassen zu können, um das ewige Licht zu sehen, dafür bin ich dankbar.

„Auf dich lass meine Sinne gehn,
lass sie nach dem, was droben, stehn,
bis ich dich schau, o ewigs Licht,
von Angesicht zu Angesicht.“
[EG390]

Für den Kirchenvorstand
Burkhard Merg

KV-Wahl 13. Juni

... oder was Kirchenvorsteher*innen bewegt

Liebe Menschen,

ganz ehrlich, ich habe lange überlegt, ob ich noch mal für den Kirchenvorstand kandidiere.

Ich bin jetzt seit 14 Jahren dabei und habe mir über-legt, was ich oder wie ich mich noch einbringen kann. Mit der Einladung in den Kirchenvorstand: „Du kannst dich hier neu erfinden“ war ich über den Kindergottes-dienst, zur Kollektenrechnerin und im Finanzaus-schuss eingestiegen. Bis hin zur Kooperation mit dem Eine-Weltladen und Ausrichtung des Weihnachtsmark-tes und Kirch Cafés habe ich schon viel ausprobiert.

Und die Ideen gehen nicht aus.
Mit „Kino & Vino“ schwebt mir ein Zusammentreffen mit anderen Menschen vor.

Doch dann kam Corona.
Ich habe gemerkt, wie wichtig mir die christliche Gemeinschaft ist. Mit ande-ren etwas gemeinsam zu unternehmen oder Zeit zu verbringen und sich auch über Gott-und-die-Welt auszutauschen.

Wer hat Lust mit uns Neues zu entdecken und dies umzusetzen? In der Zeit der Digitalisierung finde ich es umso wichtiger, menschliche Nähe wieder erlebbar zu machen und dafür Raum zu schaffen.

Haben auch Sie Mut sich einzubringen!
Sie verdienen zwar kein Geld damit, aber es bereichert. ☺

Ich freue mich auf viele persönliche Gespräche und Treffen.
Sylvia Wiegand

KGMKV-Wahl
KV-Wahl

Hauskreis Rundgang mit Pfr. i.R. Joachim Dietermann über den jüdischen Friedhof in Alsbach

Jeder Ort, mag er noch so klein sein hat einen Friedhof der meist neben der Kirche liegt, das kennen wir alle. Dass es ganz in der Nähe von Bickenbach einen der größten jüdischen Landfriedhöfe in Hessen gibt ist vielen Menschen aber unbekannt. Die Rede ist von dem Jüdischen Friedhof in Alsbach. Unter der fachkundigen Begleitung von Pfr. i.R. Joachim Dietermann hat unser Hauskreis am 16.9.2020 einen kleinen Rundgang über den Friedhof unternommen.

Für Friedhöfe (christliche) gibt es im allgemeinen Sprachgebrauch viele Namen und Bezeichnungen, z.B. Gottesacker, Totenacker, Kirchhof oder ganz nüchtern Begräbnisstätte. Das gleiche gilt auch für jüdische Friedhöfe. Im Hebräischen werden sie Haus der Ewigkeit (Beth Olam), Haus des Lebens (Beth ha Chaim) oder einfach Gutort (Maqom tov) genannt. Es ist daraus abzulesen, dass mit der letzten Stätte für unsere toten Körper im Judentum etwas sehr positives verbunden wird. Am Grab gibt es keine Unterschiede mehr zwischen den Menschen, unabhängig davon welcher Religion der Verstorbene anhing oder auch nicht. Tot ist tot und doch ist da so viel Hoffnung und Zuversicht was Jüdinnen und Juden mit einem Ort der „Haus des Lebens“ genannt verbinden.

Beim Rundgang über den Friedhof lernten wir einiges über die mehr als 400- jährige Geschichte. Seine Popularität verdankte er seinerzeit dem Umstand, dass dort der berühmte Rabbiner Samuel Bacharach begraben wurde. Nach einem Juden-Pogrom in Worms musste er nach Gernsheim fliehen, lebte und starb dort in der Verbannung. Vielen Juden war das Anlass genug um sich daraufhin auch dort begraben zu lassen. Gemäß dem jüdischen Glauben sind die Gräber für die „Ewigkeit“ gedacht und sollten unverändert verbleiben, bis nach dem Eintreffen des Messias die Toten auferstehen. Das ist der Grund, warum jüdische Gräber nicht aufgelöst und wiederbelegt werden. Das Ende des Friedhofs wurde wiederum durch ein Pogrom eingeleitet. Im November 1938 wurden von NS Fanatikern viele Grabmale zertrümmert und das Totenhäuschen gesprengt. Die Überreste sind noch heute in der Nähe des damaligen Zugangs auf der Ostseite des Areals zu sehen. Die letzte Beerdigung fand im Jahr 1941 statt. Nach der NS Zeit wurde der Friedhof wieder hergerichtet und weit über 2000 Gräber erfasst. Soweit möglich wurden die Inschriften der Grabsteine entziffert, um die Namen der Verstorbenen und den Grabspruch zu identifizieren - ein bemerkenswerter Akt gegen das Vergessen.

Rückseite eines Grabsteins mit 2 segnenden Händen – hier liegt ein Angehöriger der Kohanim begraben.

Neben den vielen Informationen die wir bei dem Rundgang erhielten hat uns vor allem auch die besondere Atmosphäre welche an diesem Ort wahrnehmbar ist beeindruckt. Eine Ruhe die zwischen der Frankfurt - Heidelberg Bahntrasse und der B3 so nicht zu erwarten war.

Wir bedanken uns bei Pfr. i.R. Dietermann für die Begleitung.

Burkhard Merg

Unsere Kirche ist offen für Sie

Leider haben wir bedingt durch die Corona-Pandemie die Anzahl der Gottesdienstteilnehmer auf ein Minimum reduzieren müssen. Der Kirchenvorstand hat beschlossen, dass wir Ihnen zusätzlich die Möglichkeit geben, die Kirche freitags und samstags für Einzelgebete zu nutzen.

Wir öffnen zusätzlich die Kirche freitags und samstags von 17:00 bis 18:00 Uhr für Sie.

Bitte beachten Sie die Corona-Etikette

 

Wegen Konfiunterricht bleibt an diesem Freitag leider die Kirche geschlossen:

11. Dezember

Seit Sonntag, dem 10. Mai, feiern wir wieder Gottesdienste in der Kirche!

Wie gewohnt beginnt der Gottesdienst um 10:00 Uhr. Etwas ungewohnt wird das Procedere sein, dass notwendig ist, um die Corona-Etikette zu wahren. Die Vorgaben unserer Regierung und der Kirchenleitung geben uns Leitlinien vor, die wir gemeinsamen umsetzen wollen. Hier finden Sie den "Fahrplan", der ein sicheres Kommen und Gehen für Sie und die anderen Gottesdienstbesucher ermöglicht.

Glocken rufen ökumenisch zum Gebet - jetzt auch in Bickenbach

RoBeGlocken
Die Bickenbacher Glocken

Normalerweise rufen die Glocken Gläubige zum Gottesdienst, jetzt rufen sie in der Coronakrise jeden Tag zum gemeinsamen Gebet. Das Bistum Limburg, das Bistum Mainz und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau empfehlen ein gemeinsames Geläut für maximal fünf Minuten, täglich um 19.30 Uhr. Ziel ist es, in der Kontaktsperre ein hörbares Zeichen der christlichen Gemeinschaft, des gegenseitigen Trosts und der Ermutigung in der Öffentlichkeit zu setzen.

Alle sind eingeladen, in dieser Zeit auch eine Kerze ins Fenster zu stellen. Für das Abendgebet gibt es verschiedene Vorschläge, die für ein Gebet genutzt werden können. Gläubige können beispielsweise ein Vater Unser beten, die vorgeschlagenen Gebete zur Corona-Krise sprechen, die Vorschläge zu Gebetszeiten der Kirchen nutzen oder aber auch ganz einfach für Menschen bitten, die ihnen lieb sind, die krank sind oder die in dieser schwierigen Zeit in Krankenhäusern arbeiten. Dazu sind kurze Texte für zuhause bei den Gemeinden und online erhältlich.

Inzwischen haben sich seit Beginn der Coronakrise in den Gebieten der beteiligten Kirchen – wie bundesweit auch - ganz unterschiedliche Läute-Traditionen zu unterschiedlichsten Zeiten herausgebildet. Wenn sie sich vor Ort - am Besten in regionaler und ökumenischer Verbundenheit – bereits bewährt haben, können sie gerne beibehalten werden.

Quelle: ekhn.de

Hier finden Sie Informationen zum Kirchenjahr, sowie zu Fest- und Gedenktagen

Fest- und Gedenktage

top