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Achtsamkeit in der Corona-Zeit

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Nichts war, wie es war und das hat sich auch auf die Arbeit in unserem Besuchsdienst ausgewirkt. Unsere Vorberei-tungstreffen einmal im Monat – haben nicht stattgefunden. Aber wir haben neue Wege gefunden, in Kontakt zu bleiben und unsere Arbeit fortzusetzen.
Unsere Besuche bei Jubilarinnen und Jubilaren – wurden abgesagt. Aber wir haben an sie gedacht und unsere Briefe mit den Glückwünschen bei ihnen eingeworfen.

Und so werden wir auch weiterhin unseren Gemeindemitgliedern Glückwünsche übermitteln. Zum 50., 60. und 70. Geburtstag werden die Glückwünsche per Karte eingewor-fen. Ab dem 75. Lebensjahr erhalten alle Geburtstagskinder ein Glückwunsch-schreiben der Kirchengemeinde in den Briefkasten. Die neuzugezogenen Ge-meindemitglieder und die neugeborenen Babys heißen wir ebenfalls mit einem Schreiben willkommen.

Wir arbeiten weiter – aber anders. Wir haben keine persönlichen Kontakte, aber oft tiefe, wesentliche Begegnungen - per Telefon, über den Zaun hinweg oder von einem Bürgersteig zum anderen. Ja, auch wir sind manchmal unsicher oder kommen uns komisch vor, mit diesen neuen Abstandsregeln. Aber selbst diese merkwürdigen Gelegenheitsbegegnungen können Mut machen. So sagte mir eine hochaltrige Dame: „Das hab‘ ich ja noch nie erlebt. Aber ich hab‘ schon so viel mitgemacht, da werd‘ ich das auch noch überstehen.“ In einer Krise etwas zu überstehen kann heißen, daran zu wachsen, um dann gestärkt daraus her-vorzugehen. Das gelingt aber nicht immer.

„Denn die einen sind im Dunkeln.
Und die andern sind im Licht.
Und man siehet die im Lichte.
Die im Dunkeln sieht man nicht.“

Bertolt Brecht,
Die Moritat von Mackie Messer

Deshalb wünsche ich mir, dass wir alle in dieser Zeit besonders verantwortungs-voll und achtsam miteinander umgehen und wahrnehmen und helfen, wenn jemand in unserer Umgebung mit dieser Ausnahmesituation nicht so gut zurechtkommt.

Und so hoffe ich, dass wir - zwar auf Abstand - aber dennoch gemeinsam gut durch diese schwierige Zeit kommen werden.

Ute Blum
Gemeindepädagogin

Verabschiedung Elisabeth Dingeldey

Nach vielen Jahrzehnten treuer Zugehörigkeit haben wir bei unserem Besuchskreistreffen am 29. Juni 2021 Elisabeth Dingeldey verabschiedet. Frau Dingeldey hat über die ganzen Jahre hinweg nicht nur viele Gemeindemitglieder an deren Geburtstagen besucht, sie hat auch jedes Besuchskreistreffen aktiv mit vorbereitet. Mit viel Ausstrahlung hat sie die Arbeit in unserem Besuchsdienst mitgeprägt und für uns alle sehr bereichert.

Als Dankeschön überreichte unsere Gemeindepädagogin Ute Blum im Auftrag der Besuchskreismitglieder einen kleinen Obst- und Gemüsekorb und einen Gutschein für das weitere Auffüllen dieses Körbchens. Pfarrerin Andrea Thiemann dankte Frau Dingeldey im Namen des Kirchenvorstandes mit einem wunderschönen Blumenstrauß.

Wir alle wünschen Frau Elisabeth Dingeldey für die Zukunft viel Glück und Gottes Segen.

Renate Knodel

Besuchskreis

Wir, die ehrenamtlichen Besuchskreismitarbeiter, treffen uns einmal im Monat. Zurzeit besteht unser Besuchskreis aus 10 Frauen und zwei Männern.

In den letzten zwölf Monaten haben wir – auch Pfarrerin Andrea Thiemann und Gemeindepädagogin Lydia Ploch – 544 Briefe zu Geburtstagen verteilt und dabei 430 Geburtstagskinder besucht. Davon entfallen 69 Besuche auf die beiden Pflegeheime in Bickenbach.

Kurze Erklärung: Nur einen Brief gibt es zum 50., 60. und 70. bis 74. Geburtstag. 

Erst ab dem 75. Lebensjahr finden Besuche statt.

Einmal im Jahr unternehmen wir einen Ausflug und es wird für uns ein Fortbildungstag abgehalten.

Die Zahl der Besuche wächst stetig, so dass wir uns über Bereicherung durch neue Ehrenamtliche im Besuchskreis sehr freuen würden.

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