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Besuchskreis-Informationen

Ab April 2018 werden die Glückwünsche und Besuche zu den Geburtstagsjubiläen unserer Gemeindemitglieder durch den Besuchskreis neu  geordnet und wie folgt übermittelt:
 
Zum 50., 60. und 70. Geburtstag werden die Glückwünsche per Karte übersandt.
 
Am 75. Geburtstag besucht ein Mitglied unseres Besuchskreises die  Jubilarin / den Jubilar.  
 
Mit Vollendung des 76. und bis zum 79. Lebensjahres erhalten alle  Geburtstagskinder ein Glückwunschschreiben der Kirchengemeinde.  
 
Ab dem 80. Lebensjahr werden den Gemeindemitgliedern zu jedem  Geburtstag die Glückwünsche der Kirchengemeinde durch den Besuch eines Besuchskreismitgliedes überbracht.

Renate Knodel

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Besuchskreis

Wir, die ehrenamtlichen Besuchskreismitarbeiter, treffen uns einmal im Monat. Zurzeit besteht unser Besuchskreis aus 10 Frauen und zwei Männern.

In den letzten zwölf Monaten haben wir – auch Pfarrerin Andrea Thiemann und Gemeindepädagogin Lydia Ploch – 544 Briefe zu Geburtstagen verteilt und dabei 430 Geburtstagskinder besucht. Davon entfallen 69 Besuche auf die beiden Pflegeheime in Bickenbach.

Kurze Erklärung: Nur einen Brief gibt es zum 50., 60. und 70. bis 74. Geburtstag. 

Erst ab dem 75. Lebensjahr finden Besuche statt.

Einmal im Jahr unternehmen wir einen Ausflug und es wird für uns ein Fortbildungstag abgehalten.

Die Zahl der Besuche wächst stetig, so dass wir uns über Bereicherung durch neue Ehrenamtliche im Besuchskreis sehr freuen würden.

„Immer diese Jammerei!“

Was bewegt Menschen, die nur anklagen und ewig am Jammern sind?

Dies zu ergründen war Aufgabe der Besuchskreismitglieder unserer evangelischen Kirchengemeinde, unterstützt durch Marianne Bofinger, die zu einer Fortbildung am 21. Oktober 2017 nach Bickenbach eingeladen wurde.

Jammern ist altersunabhängig: Enttäuschung, Frust, Neid, keine Beachtung finden und vieles mehr sind Beweggründe zum Jammern für Jung und Alt.

Wir haben miteinander erarbeitet, dass es gute Gründe fürs Jammern gibt, u.a. machen wir damit unserer Unzufriedenheit Luft und lassen Dampf ab. Insofern ist das Jammern der Stuhlgang der Seele. Aber genauso gibt es gute Gründe mit dem Jammern aufzuhören.

Im Mittelpunkt des Seminartages standen die von uns zu besuchenden älteren Personen: Wie kommt es, dass gerade Menschen der Kriegs- und Nachkriegsgeneration oft im Jammern steckenbleiben? Wir haben herausgearbeitet, dass genau diese Generation viel Anlass zur Lebensunzufriedenheit hat(te) und die meisten – preußisch erzogen – nie gelernt haben, ihre Bedürfnisse, Gefühle oder ihren Frust direkt und aggressiv zu äußern und somit selbst aktiv zu werden.

Ein offenes Ohr haben, Ruhe ausstrahlen, Verständnis zeigen und dabei den Blick auf das Positive öffnen – diese Eigenschaften sollten wir im täglichen Umgang mit unseren Mitmenschen bewahren und auch zu den Geburtstagsbesuchen unserer Gemeindeglieder mitbringen.

Marianne Bofinger ist es erneut gelungen, uns für diese Sichtweise zu sensibilisieren. Vielen Dank dafür!

Text: Marianne Bofinger, Renate Knodel

Besuchskreisausflug in den Odenwald

Das erste Ziel war das Kloster Höchst zum Meditationsweg Vaterunser.

Allerdings bekamen wir durch das nicht funktionierende "NAVI" einen Sonderbonus: auf Umwegen durch die wunderschöne Natur sind wir mit etwas Verspätung im Kloster Höchst angekommen.

Da es für die meisten von uns beschwerlich ist, den 4,5 km langen Vaterunser-Weg durch den Park zu gehen, bekamen wir im Raum der Stille anhand von acht Bildern die Holzskulpturen zum Meditationsweg erklärt. Schüler der Holzbildhauerklasse der Berufsfachschule für Holz und Elfenbein in Michelstadt haben diese Werke geschaffen.

Das gemeinsame Beten des Vaterunsers mit Erläuterung der acht Bitten bildeten den Abschluss dieses eindrucksvollen "Spazierganges" im Raum der Stille.

Anschließend fuhren wir zum Mittagessen nach Michelstadt.  Im Restaurant Drei Hasen haben wir uns kulinarisch verwöhnen lassen und natürlich durfte auch ein Einkauf im Weltmeister-Café Siefert nicht fehlen.

Nachmittags wurden wir dann zu einer Führung in der Basilika Steinbach bei Michelstadt erwartet. Wir erfuhren eine lebhafte Schilderung zur Entstehung der einzelnen Bauabschnitte des Kirchenbaues und zur Geschichte der Einhardsbasilika.

Obwohl wir sehr viel Wissenswertes zu verdauen hatten und wir auch etwas müde waren,

musste noch ein kleiner Abschluss auf der Kuralpe sein! In der strahlenden Abendsonne haben wir auf der Terrasse noch Kaffee, Kuchen oder sonstiges genossen, ehe wir zurück nach Bickenbach gefahren sind.

Danke an Lydia Ploch für die Organisation und an unsere treuen Fahrer Elsbeth Edel und Wolfgang Krämer.

Renate Knodel

Besuchskreisfortbildung zum Thema: Biografie des Lebens

Am 01. Oktober 2016 hatten die Mitglieder des Besuchskreises Gelegenheit, sich gemeinsam mit Marianne Bofinger auf das spannende Thema „Biografie des Lebens“ einzulassen.

Nach einem Ausflug zurück in die eigene Kindheit und Jugendzeit wurden weitere Abschnitte des Lebens wie Ausbildung, Beruf und Heirat in Augenschein genommen. Auch Krisen und Entscheidungen, die es zu überwinden und zu meistern galt, wurden angesprochen.

Bei all diesen Stationen und Gegebenheiten waren auch die Vorfahren, insbesondere Eltern und Großeltern, mit im Fokus:

Warum waren unsere Eltern zum Teil überängstlich und konnten in vielen Fällen kaum Liebe zeigen? Rührt dies daher, dass sie in ihrer eigenen Kindheit zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt bekamen? Wurde dieser Generation durch Krieg und Hungersnot eine andere Lebensweise aufgezwungen?

Bei dieser Rückbesinnung waren folgende Fragen wertvoll und unerlässlich: „Für was kann ich besonders dankbar sein?“ und „Wer oder was hat mich besonders geprägt?“

Als Resümee der Fortbildung konnten wir als Besuchskreisteilnehmer mitnehmen, wie wichtig eine Zeitreise in die Vergangenheit besonders für ältere Menschen sein kann. Es gilt daher, bei unseren Besuchen ein offenes Ohr zu haben für das, was diese Menschen gerade aus früheren Jahren bewegt und worüber sie gerne erzählen möchten.

Es war wieder eine gelungene Fortbildung, die uns stärkt und motiviert für unsere Arbeit!

Renate Knodel

Ausflug in den Botanischen Garten nach Darmstadt

Der diesjährige Ausflug (18.05.2016) des Besuchskreises führte uns in den Botanischen Garten, ein Zweig der Technischen Universität Darmstadt.
Dort angekommen wurden wir von Frau Hartmann, der zuständigen Gärtnerin für sämtliche Orchideen und alle Pflanzen in den Gewächshäusern, in Empfang genommen.
Start war an der Pergola, von dort aus ging es vorbei an noch in letzter Blüte befindlichen hohen Rhododendron-Hecken mit unterschiedlicher Farbenpracht bevor wir auf das sogenannte Arboretum (lat. arbor = Baum) gestoßen sind. Den größten Teil des Botanischen Gartens nimmt diese Gehölzsammlung ein. Sie ist eine Vielfalt verschiedener Baumarten nicht nur aus dem europäischen Raum.
Frau Hartmann hat empfohlen, den Botanischen Garten besonders einmal im Herbst zu besuchen, wenn das Laub in vielfältiger Weise die Farben wechselt.
Entlang am Darmbach, der sich gesäumt mit ganz unterschiedlichen Farnen und sonstigen Pflanzen durch den Botanischen Garten schlängelt, gelangten wir an die sogenannte "systematische Abteilung". Hier werden die Pflanzen nach ihrer "Verwandtschaft" vorgestellt.
Weiher und Alpinum mit der Vielfalt an Blumen, Kräutern und sonstigen Pflanzen, die sich dort wohl fühlen, sind die nächsten Plätze zum Verweilen und Bestaunen.
Überhaupt finden sich überall kleine Nischen zum Ausharren und zum "Seele-baumeln-lassen".
Krönender Abschluss der Führung war der Blick in die Gewächshäuser: Regenwaldhaus, Bromelien- und Palmfarnhaus, Häuser mit Insekten fangenden Pflanzen und Orchideen haben wir staunend und bewundernd angesehen.
Nach fast zweistündiger Begehung haben wir uns ein gemütliches Mittagessen im italienischen Restaurant am Vivarium gegönnt. Wieder in Bickenbach wollten wir dann nicht auseinandergehen, ohne vorher im Eiscafé noch einen leckeren Eisbecher zu verzehren.
Aufgetankt mit vielen schönen Eindrücken können wir nun wieder unseren Aufgaben im Besuchskreis nachgehen.

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